"Stimmspuren" - Klanginstallation zum Mitmachen
in der St. Nikolai Kirche Rinteln
Die interaktive Klanginstallation „Stimmspuren“, die zum Mitmachen und Zuhören einlädt, ist in den kommenden Wochen in der Rintelner St. Nikolai-Kirche zu erleben. Die Klanginstallation STIMMSPUREN ist ein Projekt von VISION KIRCHENMUSIK (Musikvermittlung in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers), das 2017 in Lüneburg seine Premiere feierte. Über 2.500 Besucherinnen und Besucher haben seitdem an verschiedenen Orten daran teilgenommen und dazu beigetragen, dass jeder Kirchraum mit seiner besonderen Historie über den Klang auf neue Weise erlebbar wurde. Konzipiert und realisiert wurde sie von Ulf Pankoke, die Programmierung hat Jens Fehrenbacher vorgenommen.
STIMMSPUREN wagt das Experiment einer unvorhersehbaren Klanginstallation, die vor Ort entsteht und kollektiv gestaltet wird. Alle Besucherinnen und Besucher der Kirche sind eingeladen mitzusingen und ihre persönliche Spur zu hinterlassen. So soll in der Gemeinschaft ein vielschichtiger Klangraum entstehen, in dem sich die vielen einzelnen Stimmen zu einem großen Ganzen zusammenfügen.
In St. Nikolai ist die Installation aus Anlass des 50jährigen Jubiläums des Schaumburger Oratorienchors und der Evangelischen Singschule und im Rahmen der „43. Rintelner Musiktage“ zu Gast. Die Stimmen der Menschen, die vom 27. September bis 26. November 2026 in der Kirche einkehren, reihen sich damit in die jahrhundertealte Musikgeschichte dieses Ortes ein. Sie verbinden sich zugleich mit den Menschen, die in den Chören an St. Nikolai singen. Die Installation ist während der Öffnungszeiten der Kirche (in der Regel Dienstag bis Samstag von 11-17 Uhr) zu erleben.
Eröffnet werden die „Stimmspuren“ in St. Nikolai im Rahmen eines Gottesdienstes am Sonntag, 27. September um 10 Uhr. Der Initiator, Ulf Pankoke, wird die Installation persönlich vorstellen. Die Gottesdienstbesucher*innen sind eingeladen, mit ihren Stimmen die ersten „Spuren“ aufzunehmen. Liturgie und Predigt des Gottesdienstes werden von Pastor i.R. Matthias Mau gestaltet.





