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Bewegender Gottesdienst zur Verabschiedung von Kirchenkreissozialarbeiter Martin Barwich

  KK News

mit beeindruckender Klavierbegleitung durch Maximilian Winkler

(fn) Nach 18,5 Jahren im Dienst in unserem Kirchenkreis und im Landkreis Schaumburg wurde der 62jährige Kirchenkreissozialarbeiter Martin Barwich in einem bewegenden Gottesdienst in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. In seinem Resümee bedankte sich Barwich bei seiner ehemaligen Ehefrau Susanne Behnke und Tochter Anna und den Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis, dessen Geschäftsführer er war, für alle Unterstützung, die gute Zusammenarbeit in der Diakonie im Kirchenkreis und mit der Landeskirche Schaumburg Lippes sowie den Menschen, für die er da sein konnte. Denn es war für ihn "ein Geschenk, Menschen zu helfen". "Denn leider", so Barwich, "hätten wir uns daran gewöhnt, dass Menschen schnell in ihrer Würde verletzt werden. Auch als Kirche müssten wir uns weiter fragen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, weil Jesus uns alle auffordert, für unsere Mitmenschen die nächsten Geschwister zu sein."

Superintendent Christian Schefe stellte in seiner Ansprache das Leitwort von Barwich in den Mittelpunkt:

Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsen Brüdern, das habt ihr mit getan. (Jesus in Matthäus 25,40)

Er hob hervor, dass Martin Barwich seinen Beitrag zur würdevollen und von Jesus geforderten geschwisterlichen Nähe zum hilfesuchenden Mitmenschen geleistet hat und dankte ihm für seine oft auch im Stillen geleistete und oft unerwähnte Hilfe. Für seinen weiteren Weg wünschte er ihm Gottes Segen für seine etwas angeschlagene Gesundheit, die Barwich auch zum Rückzug in den Ruhestand bewegt hatte.

In ihren Grußworten bedankten sich der Vorsitzende der Kirchenkreissynode, Dr. Michael Behrndt, Wiebke Dankowski als Diakoniebeauftragte des Kirchenkreises sowie die Bürgemeisterin von Rinteln, Andrea Lange, bei Barwich und unterstrichen, dass er sich letztlich immer für das soziale Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt eingesetzt habe. Barwich habe so in seiner ruhigen und zurückhaltenden Art der Nächstenliebe als Auftrag und Anspruch des Christentums,  ein "menschenfreundliches Gesicht gegeben", stellte Dankowski in ihrer Dankesrede fest.

Martin Barwich wird am 1.9.22 in den Ruhestand gehen. Eine Nachfolgerin steht in Aussicht.

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