Kirchenkreiskantorat

Das Kirchenkreiskantorat ist die Anlaufstelle für die Kirchenmusik im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg. Seit dem 16. Oktober 2013 ist Daniela Brinkmann verantwortliche Kirchenkreiskantorin.
Das Kreiskantorat ist angebunden an das Kantorat der Stadtkirche St. Nikolai in Rinteln.
Die kirchenmusikalischen Gruppen an St. Nikolai sind übergemeindlich angelegt.

Hier finden Sie die kirchenmusikalischen Gruppen in der St. Nikolaigemeinde, die offen sind für alle Interessierten auch und gerade über die Gemeinde hinaus.

Im Laufe des Kirchenjahres werden auch künftig viele Konzerte das Musikleben in Rinteln und im Kirchenkreis prägen:

    RINTELNER MUSIKTAGE
    SCHAUMBURGER SOMMERKONZERTE
    KLEINE ORGEL-NACHTMUSIKEN
    ORATORIEN VON BAROCK BIS ZUR SPÄTROMANTIK
    BACH-KANTATEN
    OFFENES SINGEN
    ORGELKONZERTE/ORGELFÜHRUNGEN



Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen musikalischen Veranstaltungen.

Der Kreiskantorin sorgt für den kirchenmusikalischen Nachwuchs im Kirchenkreis: Ausbildung bis zur kirchenmusikalischen D-und C-Prüfung (Orgelspiel, Chorleitung,Theorie). Sie steht zudem den vielen ehren- und nebenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zu Seite.

Als landeskirchlich beauftragter Orgelsachverständiger kümmert sich weiterhin Wolfgang Westphal um den Zustand der Orgeln im Kirchenkreis. Historisch besonders bedeutende Orgeln stehen in: Bad Nenndorf, Fischbeck (Berner), Hohenrode (Christian Vater), Lauenau und Rinteln
St. Nikolai (Compenius 1621). Orgeln mit historischen Gehäusen in Deckbergen, Fuhlen und Großenwieden.

Kontakt:
Kreiskantorin Daniela Brinkmann
Brennerstr. 30, 31737 Rinteln
Telefon: 05751 959450
E-Mail: brinkmanndaniela(at)gmx.de



 

EIN LOB DER KIRCHENMUSIK!

KIRCHENMUSIK - das sind Menschen. Kirchenmusik, das ist nicht eine Sache, ein Verhandlungsgegenstand, das sind lebendige Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer. Ihr Herz und ihr Verstand, ihre Stimme und Fähigkeit zu spielen lassen sie erstehen. In ihr Ohr, Herz und Verstand dringt sie. Kirchenmusik - eigentlich ist da von Ihnen und mir die Rede, da bin ich gemeint.

KIRCHENMUSIK - das hat mit Gott zu tun. Wie alle Musik ist sie seine Schöpfungsgabe, dem Menschen geschenkt, daSS er sie recht gebrauche. Gefährdet ist sie wie alles von Gott Geschaffene. Sie versagt sich der Frage, ob sie sich rechne. Verkommt sie zum Mittel unserer Selbstdarstellung, ist es um sie geschehen. Doch wenn mir Gott vor Augen steht, vor dem ich singe und spiele - das ist schon ein bißchen Himmel und gelingendes Leben.

KIRCHENMUSIK - da redet Gott mit mir. Durch Wort und Ton läßt er von sich hören, und er möchte mich und andere erreichen in den Tiefen meines Fühlens wie in der Klarheit meines Verstandes. Und durch Wort und Ton möchte ich ihm antworten. Meine Stimme und mein Instrument erzählen ihm von mir, von meiner Verzagtheit wie von meiner Freude: Gott, sieh an mein Elend. Gott, danke, ich habe dich verstanden.

KIRCHENMUSIK - das sind die scheinbaren Gegensätze, welche zusammengehören:
Das Musizieren des Kindes und das professionelle Konzert. Das gewissenhaft Vorbereitete und das Spontane. Jedermann und die qualifizierte Gruppe. Die Wenigen und die Vielen. Der Laie und die bestmöglich ausgebildeten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker. Musik der Gegenwart und der Tradition. Musik umsonst und daß es mich etwas kostet. Das Lied auf den Lippen und die verantwortliche Fürsorge von Synoden und Ämtern, Gemeindeleitungen und Rathäusern.

KIRCHENMUSIK - an Leib und Seele vermag sie zu therapieren. Meinem Glauben verleiht sie Ausdruck. Den Alltag macht sie zum Fest. Die vielen Einzelnen verbindet sie. Sie ist Teil unserer Kultur. Der Kirche hilft sie, den ganzen Gott und den ganzen Menschen zu meinen.

KIRCHENMUSIK - Schatz im Acker.

KIRCHENMUSIK - Wegbegleiterin zu einem neuen Himmel und einer neuen Erde.

Carl-Gustav Naumann (Landessingwart i.R. der Ev.-luth. Kirche von Hessen-Nassau)